Das Bad Vogelsang ist verschwunden




Die Fassade ist gefallen

Nun ist es geschehen. In dieser Woche ist auch die Fassade des ehemaligen Hallenbades Vogelsang den Abrissbaggern zum Opfer gefallen. Damit ist auch das letzte bauliche Zeugnis des Bades verschwunden, in dem unzählige Solinger in den vergangenen Jahrzehnten schwimmen gelernt, sich sportlich fit gehalten oder einfach mit ihren Freunden Spaß gehabt haben. Jungen und Mädchen mit ihren Kindertagesstätten und Grundschüler haben sich hier ans Wasser gewöhnt und gelernt, sich im Wasser wohl zu fühlen. Etwas Wehmut kommt beim Anblick der Trümmer auf dem Grundstück schon auf. Anfang Februar soll das Gelände dann an das Unternehmen übergeben werden, welches das neue Bad baut. Im Frühjahr 2019 sollen die ersten Schwimmer wieder ins erfrischende Nass steigen können. Der Zeitplan ist eng: Die Abrissarbeiten sind zwei Wochen im Verzug. Dennoch geben sich die Verantwortlichen der Stadt zuversichtlich, den Fertigstellungstermin einhalten zu können. Für neun Millionen Euro soll ein barrierefreies Familienbad entstehen.

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Trauerspiel um die City Solingen

Clemens Galerien im Aus

Das Trauerspiel um Clemensgalerien und die „Einkaufsmeile“ Hauptstraße in der City Solingen geht weiter. Dem aktuellen Projektentwickler der Galerien, Jochen Stahl, ist es im vergangenen Jahr nicht gelungen, die kleine Shopping Mall wieder mit Leben zu füllen. Zwar trägt sein Vorgänger, der ein Outlet Center eröffnen wollte und, ohne dass die künftigen Mieter feststanden, den eingemieteten Geschäftsleuten bis auf wenige Ausnahmen gekündigt hat, ein gehöriges Maß Schuld am Leestand. Dennoch werfen die Probleme der Galerien ein bezeichnendes Licht auf die Lage des Solinger Einzelhandels.
Gallery>>>Solingens City verödet>>>

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Hochwasserschutz Unterburg

Damit die Burger keine nassen Füße bekommen

Gastronomen fürchten um ihre Existenz

Die Eschbachstraße gesperrt wegen flutender Wassermassen, vollgelaufene Gebäude – die Unterburger können ein Lied von ihrem Eschbach singen. Beim Sturmtief Burglind Anfang 2018 wurde sie gerade noch einmal vor den Fluten bewahrt. 2014 dagegen musste die Feuerwehr wie in so manchen Vorjahren mal wieder anrücken, nachdem bei Hochwasser Treibgut im Bachbett ein Wehr verstopft hatte. Auch 2016 drohte Hochwasser. Damit dies nicht immer wieder geschieht, und die Flut erst recht nicht hüfthoch durch ganz Unterburg strömt wie letztmals 1957, wird der Hochwasserschutz verbessert. 2017 bis 2019 wird das Bett des Eschbaches tiefer gelegt, damit es die Wassermassen auch bei starken Regenfällen fassen kann. Außerdem werden die Stützwände an der Straßenseite und auf der Häuserseite zum Schlossberg hin erneuert. Für die Gastronomen Unterburgs ist der Bau jedoch existenzbedrohend. Aber auch ohne die Eschbachbaustelle steht es um Unterburgs Wirtschaften  nicht zum Besten.

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Der Bagger frisst sich durchs Hallenbad Vogelsang





Nur noch Bagger und Schutt, wo einst Schwimmer ihre Bahnen zogen

Hallenbad VogelsangVielen Solingern schmerzt es in der Seele: Wo viele ihre ersten Schwimmstöße gemacht haben, wo sie jahrelang als Jugendliche mit der Klicke ihren Spaß hatten, oder sportlich ihre Bahnen zogen, wo Frühschwimmer vor dem Weg zur Arbeit oder Senioren sich für den Alltag fit gehalten haben, dort wütet in diesem Winter der Abrissbagger. Das Hallenbad Vogelsang stirbt zur Jahreswende 2017/18.

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